
Mitarbeiterweiterbildung ist für Unternehmen strategischer denn je, und das aus gutem Grund.
Weiterbildungsprogramme bringen sowohl für Organisationen als auch für die persönliche und berufliche Entwicklung der Mitarbeitenden zahlreiche Vorteile mit sich.
Doch woher wissen Unternehmen und L&D-Teams (Learning & Development), ob ihre Trainingsmaßnahmen in die richtige Richtung gehen? Und ob diese Ausbildungen tatsächlich positive Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen haben?
Für Unternehmen ist Weiterbildung im Jahr 2025 unverzichtbar, doch noch wichtiger ist es, ihren tatsächlichen Nutzen mit klaren Zahlen zu belegen.
In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Trainingskennzahlen vor, die L&D-Teams im Blick behalten sollten, um den Erfolg ihrer Weiterbildungsmaßnahmen zu sichern, und geben Tipps, wie sich jede einzelne gezielt optimieren lässt.
Trainingserfolg beginnt mit den richtigen KPIs
Stellen Sie sich vor: Es ist Freitag, und die Geschäftsführung bittet Sie darum, die Ergebnisse Ihrer L&D-Strategie vorzuzeigen. Sie möchte einen klaren Nachweis sehen, dass sich die Investitionen in Ihre Weiterbildungsmaßnahmen lohnen.
Der erste Schritt für jedes professionelle L&D-Team besteht darin, konkrete Key Performance Indicators (KPIs) für die Trainingsmaßnahmen zu definieren.
Trainings-KPIs – oder Metriken – sind historische und aktuelle Indikatoren, die Einblicke in die Leistung der Trainingsprogramme liefern.
Sie sind entscheidend, um:
- Den Einfluss von On-the-Job-Trainings auf die Unternehmensleistung sichtbar zu machen
- Die Investitionen in Weiterbildungsprogramme zu rechtfertigen und den ROI aufzuzeigen
- Das Engagement der Lernenden zu messen und das Lernerlebnis zu verbessern
- Die eingesetzten Ressourcen zu analysieren, um ineffiziente Trainingsmaßnahmen zu optimieren
18 Kennzahlen zur Bewertung der Wirksamkeit von Präsenztrainings
Einbeziehung der Lernenden und Zufriedenheit
Anwesenheit ist das eine – aktives Mitmachen und echter Lernerfolg das andere. Diese Kennzahlen helfen dabei, den Erfolg eines Trainings aus Sicht der Lernenden zu bewerten:
- Stornierungsquote: Verhältnis zwischen registrierten und tatsächlich erschienenen Teilnehmenden
- No-Show-Rate: Kann Hinweise auf Terminprobleme, mangelndes Interesse oder fehlenden Bedarf geben
- Zufriedenheitswerte: Erfassen das aktuelle Interesse an einer Maßnahme und geben Aufschluss über künftiges Potenzial. Messbar durch qualitative Feedbackbögen oder quantitative Bewertungen
- Weiterempfehlungsrate (oder „Net Promoter Score“): Zeigt, wie wahrscheinlich es ist, dass Lernende das Training weiterempfehlen würden – ein aussagekräftiger Indikator für die Gesamtbewertung
Operative Trainingskennzahlen
Hier steht die administrative Effizienz bei der Durchführung von Trainings im Fokus – insbesondere im Hinblick auf die Organisation und Zuweisung von Trainer:innen in Präsenztrainings (Instructor-Led Training, ILT).
Relevante Kennzahlen:
- Gesamtkosten pro Lernendem: Beinhaltet Ausgaben für Trainer:innen, Reisekosten, Unterkunft, Materialien und digitale Tools
- Kosten pro Trainingsstunde: Erfasst den Stundenaufwand und hilft bei der Kostenkontrolle
- Auslastungsquote pro Seminar: Zeigt, wie gut Trainingsseminare belegt sind und ob sie wirtschaftlich sinnvoll sind
- Zuweisungsrate von Trainer:innen: Gibt Aufschluss darüber, wie effektiv Trainer:innen auf verfügbare Trainings verteilt werden
- Betriebskosten pro Trainingsprogramm: Misst den Gesamtaufwand zur Durchführung eines einzelnen Programms inklusive aller Ressourcen
Kostenkontrolle und Budgetmanagement
Wirksame und motivierende Trainingsmaßnahmen sind kostspielig – und genau deshalb ist ein gutes Kostenmanagement entscheidend für jedes L&D-Team.
Die folgenden Kennzahlen helfen, unnötige Ausgaben zu vermeiden und Budgets gezielt einzusetzen:
- Geplantes vs. tatsächliches Trainingsbudget: Wie stark weichen die tatsächlichen Ausgaben von der Planung ab, und warum?
- Return-On-Investment (ROI): Zeigt, ob und wie sich die Investitionen in Trainingsmaßnahmen für das Unternehmen und die Lernenden auszahlen
- Stornierungsraten von Trainingsseminaren: Machen versteckte Kosten sichtbar, die durch abgesagte Präsenztrainings entstehen, und helfen, diese zukünftig zu vermeiden
Wirkung von Trainings in der Praxis
Diese Kennzahlen helfen dabei, den tatsächlichen Lernerfolg sowie die konkrete Umsetzung des Gelernten im Arbeitsalltag messbar zu machen:
- Erfolgsquote: Anteil der Lernenden, die ein Training oder eine Prüfung erfolgreich abschließen
- Skill-Assessment vor und nach dem Training: Misst die tatsächliche Wissensentwicklung durch Vergleichstests
- Anwendung des Gelernten am Arbeitsplatz: Mittels Follow-up nach 3–6 Monaten – z. B. durch Umfragen oder Gespräche mit Führungskräften
- Positionsveränderungen intern oder extern: Zeigt, ob Weiterbildungen zu Karriereschritten geführt haben
- Produktivitäts- und Qualitätssteigerung nach dem Training: Misst den konkreten Einfluss von Trainingsmaßnahmen auf die Performance im Unternehmen
Wie lassen sich Trainingsprogramme nach Durchführung weiter optimieren?
Erstellen Sie einen maßgeschneiderten Trainingsreport
Wie Sie sehen, sind KPIs und Dashboards unverzichtbar, wenn es darum geht, den Erfolg von Trainings messbar zu machen. Dabei müssen nicht alle hier genannten Kennzahlen verfolgt werden – entscheidend ist, welche zu Ihren Zielen und Prozessen passen.
Der Schlüssel zur Optimierung liegt in einem individuellen Reporting, das auf Ihre Organisation zugeschnitten ist.
Trainingskennzahlen und Learning Analytics in Excel?
Viele L&D-Verantwortliche nutzen weiterhin Excel, um Daten manuell aus E-Learning-Plattformen, Feedbackbögen oder Trainerberichten zusammenzutragen. Das ist grundsätzlich in Ordnung.
Doch wer Trainingsdaten wirklich analysieren und darauf reagieren möchte, hat in der Regel keine Zeit für komplexe Formeln, Pivot-Tabellen und Diagramme – insbesondere bei groß angelegten oder unternehmensweiten ILT-Programmen.
In solchen Fällen müssen KPIs effizienter und schneller erfasst werden.
Mehr lesen: Excel für ILT-Management? Unsere Einschätzung zu Tabellen für Trainingsprozesse
Nutzen Sie eine Trainingsmanagement-Software (TMS)
Der erste Schritt zu einem erfolgreichen Trainingsprozess beginnt mit der Erfassung relevanter KPIs – der zweite mit der richtigen Technologie.
Als führender Anbieter für TMS-Software unterstützt Sie Training Orchestra nicht nur bei der präzisen KPI-Erfassung für ILT-Programme, sondern bietet eine zentrale Steuerung für Ihr gesamtes Trainingsportfolio – inklusive Planung, Trainerzuweisung, Reporting und Kostenmanagement.
Effizienter und übersichtlicher als Excel: Ihr L&D-Team erhält in einem einzigen System Zugriff auf alle wichtigen Daten und Einblicke – in Echtzeit.
Sie können außerdem individuelle Reports erstellen, Trainer:innen einbinden und Training Orchestra mit Ihrem LMS, HRIS, Buchhaltungstool oder virtuellen Klassenzimmer verbinden – für vollständige Datensynchronisation in einem zentralen Dashboard.
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Effizientes Trainingsmanagement beginnt hier
Trainings-KPIs sind der Ausgangspunkt für erfolgreichen Wissenstransfer – und wir haben die Erfolgsbeispiele, die das belegen.
Dell Technologies und Wells Fargo standen vor Herausforderungen beim Management ihrer ILT-Prozesse.
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Hinweis: Dieses Webinar ist derzeit nur auf Englisch verfügbar.
