Ist Präsenzschulung die Antwort auf Weiterbildung im Zeitalter der KI?

von | Zuletzt aktualisiert am 15. September 2026

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Die Schulungssoftware ist offiziell in ihre nächste Phase eingetreten.

Während wir nach wie vor stark in einer Welt des Online-Lernens verankert sind, haben wir offiziell das Zeitalter der KI im Bereich L&D erreicht Diese neue Ära der beruflichen Weiterbildung ist gleichermaßen von Aufregung und Unsicherheit geprägt. Mit der Ankunft von künstlicher Intelligenz (KI) in der Welt der Kompetenzentwicklung können wir alle nicht umhin zu fragen:

Ist KI eine Bedrohung oder eine Chance für L&D?

Kann sie wirklich neu erfinden, wie Organisationen Kompetenzen aufbauen, oder wird die trainergeleitete Schulung im Mittelpunkt effektiver Kompetenzentwicklung bleiben?

Weiter- und Umqualifizierung verstehen

Weiter- und Umqualifizierung sind unterschiedliche, aber miteinander verbundene Strategien, die Unternehmen helfen, ihre Learning- und Development-Strategie zu stärken.

Upskilling konzentriert sich darauf, die vorhandenen Fähigkeiten eines Mitarbeiters durch strukturiertes Lernen, Workshops oder technologiegestützte Programme zu erweitern oder zu verfeinern.

Das Hauptziel von Upskilling-Programmen besteht darin, Qualifikationslücken zu schließen, die berufliche Weiterentwicklung zu fördern und sicherzustellen, dass Mitarbeiter sich flexibel an die Veränderungen ihrer Aufgaben anpassen können.

So könnte eine Bank einen internen Talentmarktplatz oder eine Lernakademie einrichten, die es Mitarbeitenden ermöglicht, Wachstumschancen zu identifizieren und gezielte Schulungen zu absolvieren, um sich für Führungsrollen oder technische Fachpositionen zu qualifizieren.

Reskilling hingegen zielt darauf ab, Mitarbeiter mit komplett neuen Fähigkeiten auszustatten, damit sie in andere Rollen oder andere Berufsfelder wechseln können. Dieser Ansatz ist in Branchen üblich, die von Automatisierung oder technologischen Veränderungen betroffen sind.

So könnte ein Gesundheitsunternehmen Verwaltungspersonal umschulen, damit es Aufgaben im Bereich Datenanalyse- oder Compliance-Management übernimmt und die aktuellen Tätigkeiten unterstützt. Logistikunternehmen könnten hingegen Lagerarbeiter zu Reliability Engineers umschulen, um schwer zu besetzende technische Fachpositionen zu füllen.

Upskilling- und Reskilling-Maßnahmen bieten für heutige Unternehmen unschätzbare Vorteile. Laut der ZFK in Deutschland, werden 75% der Mitarbeitenden bis 2030 eine neue technische Kompetenz oder ein neues Handwerk erlernen, um auf das Wachstum von KI-Tools und die zunehmende Automatisierung zu reagieren.

Von der Verstärkung der Mitarbeiterbindung und der Erhöhung der Anpassungsfähigkeit der Belegschaft bis hin zum Vorsprung vor der Konkurrenz – alle Schulungsabteilung bestätigen dies.

Tiefer eintauchen: Kompetenzentwicklung verstehen mit Upskilling, Reskilling & Cross-Skilling

KI-Integration für Upskilling und Reskilling

Die Entwicklung neuer Kompetenzen mit Hilfe von KI kann auf vielfältige Weise sowohl für Lernende als auch für Schulungsmanagement-Teams erfolgen. Die Anziehungskraft der KI liegt in ihrer Fähigkeit, Zeit zu sparen und schnellere Ergebnisse für moderne Schulungserfahrungen zu liefern.

Einige bemerkenswerte Beispiele in der Praxis umfassen:

  • Adaptive Lernplattformen, die Inhalte und Bewertungen auf das individuelle Tempo und die Wissenslücken jedes Einzelnen zuschneiden
  • Automatisierte Analyse von Qualifikationslücken, die Führungskräften hilft, genau zu bestimmen, welche Schulung am meisten benötigt wird
  • KI-Chatbots zur sofortigen Beantwortung von Fragen der Lernenden
  • Datenbasierte Empfehlungen für weiterführende Kurse oder Microlearning-Module
  • Content-Erstellungstools, die nahezu sofort Lernmaterialien recherchieren und generieren
  • Bereitstellung relevanter Leistungskennzahlen zur Lernperfomance für Schulungsmanager

Mit dem Einsatz von KI-Agenten in der Schulung scheinen die Möglichkeiten, KI beim Upskilling oder Reskilling einzusetzen, nahezu grenzenlos.

Theoretisch können umfangreiche Initiativen wie das Upskilling einer globalen Belegschaft besser realisiert werden als zuvor. Dennoch sollten erfahrene Schulungsmanager vorsichtig agieren, wenn sie KI-Tools für die Schulungsbereitstellung oder zur Content-Erstellung verwenden.

Die Vorteile von KI-gestütztem Learning & Development

Skalierbarkeit und Reichweite

KI-gestützte Tools können Online-Schulungen für Tausende von Mitarbeitenden gleichzeitig automatisieren und bereitstellen sowie wichtige Prozesse wie Aufgabenverteilung, Videolektionen und erforderliche Tests effizient steuern.

Aktuelle KI-Tools können Lernenden diese Inhalte innerhalb weniger Minuten in ihrem Online-Schulungsportal bereitstellen.

Kontinuierliches Lernen

Basierend auf Lerninhalten kann KI ähnliche Empfehlungen für Schulungskurse bereitstellen, die sowohl professionellen als auch organisatorischen Bedürfnissen entsprechen.

Lernanalyse

LMS-Plattformen mit KI-Funktionen können präzise Lernanalysen liefern, darunter Engagement-Statistiken, Abschlussraten, Leistungs-Heatmaps und Verweildauer, um zukünftige Lernangebote zu planen.

Diese Stärken machen KI zu einem unverzichtbaren Werkzeug für groß angelegtes Lernen, die Steigerung der Produktivität und die Nutzung von Personaldaten, die einst unerreichbar waren.

Die Nachteile und Risiken von KI im Learning & Development

Reduzierung zwischenmenschlicher Kontakte

Als ob Online-Training nicht genug wäre, kann die Implementierung KI-gestützter Schulungen das Lernen roboterhafter erscheinen lassen als nötig.

Eine Studie der Universität von Hamburg aus dem Jahr 2025 zeigte, dass sich Mitarbeiter trotz erleichterter Arbeitsprozesse durch Automatisierung während der Schulung zunehmend isoliert und einsamer fühlten, ganz zu schweigen von Ihrem Alltag im Job.

Lernende und Auszubildende schätzen Lernangebote am Arbeitsplatz, die ein Gefühl von Zugehörigkeit, Struktur und Organisation vermitteln, anstatt Isolation zugunsten von Effizienz.

Qualität statt Quantität

Die 40-Prozent-Falle: Zeitersparnis verpufft durch Nachbesserungen

Eine globale Workday-Studie mit 3.200 Vollzeitbeschäftigten liefert konkrete Zahlen: Während 85 Prozent der Angestellten von theoretischen Zeiteinsparungen durch KI berichten, gehen fast 40 Prozent dieser Gewinne sofort wieder für Nachbearbeitung verloren. Für jeweils zehn eingesparte Stunden fallen vier Stunden für Korrekturen, Faktenchecks und Umschreibungen an. Die Konsequenz: Nur 14 Prozent der Belegschaft erzielen durchgehend positive Netto-Ergebnisse.

Das Problem ist sowohl psychologischer als auch praktischer Natur. Ein Text oder Code-Schnipsel entsteht in Sekunden – das fühlt sich extrem produktiv an. Die anschließende mühsame Fehlersuche und Anpassung fressen diesen Vorsprung jedoch schnell auf. 77 Prozent der täglichen KI-Power-User geben an, KI-generierte Arbeit genauso oder sogar sorgfältiger prüfen zu müssen, als die von Menschen – eine neue Form der digitalen Erschöpfung entsteht.

Technologie-Müdigkeit

Trotz ihrer Fähigkeit, alltägliche und komplexe Prozesse zu bewältigen, kann KI als Werkzeug selbst für die erfahrensten Benutzer frustrierend werden. KI ist sehr „menschlich“, da sie häufiger Fehler macht, als man erwarten würde.

Schulungsmanager und Lernende werden gleichermaßen mit Frustration und höherem Arbeitsaufwand konfrontiert, da auf Lernplattformen ein erhöhter Bedarf an Genauigkeitsprüfungen und Korrekturen besteht.

Das liegt hauptsächlich am „Effekt des zweischneidigen Schwerts“ der KI bei der Erledigung von Routineaufgaben wie Kursabschlüssen und Modulentwicklung.

Warum trainergeleitete Präsenzschulungen (ILT) im KI-Lernzeitalter unverzichtbar bleiben

Während KI das Lernen weiterhin transformiert, prüfen viele Schulungsabteilungen und L&D-Anbieter, wie sie diese Tools in ihr nächstes Schulungsprogramm integrieren können.

Dennoch bleibt das Kernprinzip unverändert:

KI dient als Werkzeug für ILT und unterstützt dabei, die menschliche Verbindung sowie die Wirkung der Kompetenzentwicklung und Schulung zu verbessern und nicht zu ersetzen.

Zu den wichtigsten Vorteilen von ILT im KI-Lernzeitalter gehören:

  • Menschliche Einsicht und Anpassungsfähigkeit
  • Erfahrungsbasiertes Lernen
  • Mentoring und Community-Building
  • Mitarbeiterengagement
  • Entwicklung von Soft und Hard Skills

Menschliche Einsicht und Anpassungsfähigkeit

Fachkräfte sind das Herzstück jedes Unternehmens. Dasselbe gilt für die kompetenzbasierte Schulung und Weiterentwicklung.

Hinter jedem Upskilling- und Reskilling-Programm steht ein professioneller Trainer, der dafür verantwortlich ist, die komplexesten Kompetenzen in verständliche Konzepte zu übersetzen, die Lernende aufnehmen können.

Das Beste daran? Wenn sich Lernende auch nur im Geringsten verloren fühlen, können sie Fragen stellen und erhalten sofortige, praxisnahe Unterstützung vom Live-Fachexperten.

Versuchen Sie das mit Ihrem KI-Chatbot-Modell.

Erfahrungsbasiertes Lernen

Erfahrungsbasiertes Lernen ist eine Schulungsbereitstellungsmethode, die Verständnis durch reale Interaktion, praktische Anwendung und Zusammenarbeit am Arbeitsplatz fördert.

Laut einer Studie zu Work-based Learning ist das Lernen am Arbeitsplatz oder Lernen, das aus Themen des Arbeitsplatzes entsteht, von grundlegender Bedeutung für die Kompetenzentwicklung. Die Forschung zur hybriden Gestaltung von Arbeits- und Lernprozessen zeigt, dass erfahrungsbasiertes Lernen auf der Annahme basiert, dass aus Erfahrungen im Umgang mit beruflichen Situationen und Herausforderungen gelernt wird und sich zukünftige Arbeitshandlungen an diesen Lernerfahrungen orientieren.

Der Grund liegt in der Praktikabilität.

Unabhängig von Ihrer Rolle, ob Sie Manager oder Maschinist sind, erfordert das Perfektionieren der Kompetenzen, die für den Erfolg eines Unternehmens erforderlich sind, Zeit, Übung, Wiederholung und fachliche Anleitung.

Mentoring und Community-Building

Die besten Führungskräfte eines Unternehmens werden intern durch erfahrene Mentoren und praxisnahe Erfahrung geformt.

Eine Studie des NEGZ zu Peer-Mentoring zwischen Führungskräften ergab, dass die Entwicklung zukünftiger Führungskräfte im mittleren Management und in der Geschäftsführung das Ergebnis von Mentoring und persönlicher Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum hinweg war. Die Studie empfiehlt, Peer-Group Mentoring als festen Bestandteil der Führungskräfteentwicklung zu etablieren.

Der Hauptgrund?

Ideen sind genauso wichtig wie die Fachkräfte (Menschen), die diese Ideen liefern.

Während Schulungsprozesse von KI übernommen werden könnten, erfordert die Entwicklung von Führungskräften einen anderen Menschen, der komplexe Gedanken und Vorschläge kommunizieren kann.

Mitarbeiterengagement

ILT ist die bevorzugte Methode zur Verbesserung der organisatorischen Effizienz und Leistung.

Untersuchungen zeigen, dass trainergeleitete Schulungsmodule, die sich auf kritisches Denken, komplexe Kompetenzentwicklung, Führungskräftetraining und Situationen mit erforderlicher Empathie konzentrieren, nicht durch KI-basierte Lerntools ersetzt werden können.

Entwicklung von Soft und Hard Skills

Wissenschaftliche Untersuchungen beweisen, dass ILT die bevorzugte Methode zum Erlernen und Beherrschen sowohl von Soft- als auch von Hard Skills bleibt.

Die Forschung zur Integration von Hard Skills und Soft Skills zeigt, dass jede berufliche Kompetenz eine Kombination aus Hard und Soft Skills erfordert und dass trainergeleitete Programme mit regelmäßiger fachlicher Anleitung es Lernenden ermöglichen, ihre Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit und Anpassungsfähigkeit zu verbessern, insbesondere beim Arbeiten in Kleingruppen.

Wichtige Komponenten der Weiterbildung laut der Fallstudie:

  • emotional-affektive Komponente
  • wissensbezogene und analytische Komponente
  • handlungsorientierte Komponente

Mit anderen Worten: Trainergeleitete Programme schaffen Beziehungsnetzwerke, fördern die Lernverantwortung und unterstützen organisatorische Veränderungen auf eine Weise, wie es KI einfach nicht kann.

Weitere Informationen: Der umfassende Leitfaden zu Präsenzschulungen für Schulungsanbieter und Unternehmen

Wie sieht die Zukunft der Kompetenzentwicklung im KI-Zeitalter aus?

Willkommen im Zeitalter von Blended Learning 2.0

So wie eLearning inzwischen als fester Bestandteil der betrieblichen Weiterbildung gilt, kann man davon ausgehen, dass dies auch für die KI im L&D-Bereich zutreffen wird. Die Zukunft für Unternehmens- und Enterprise-Schulungen liegt in einer Kombination aus drei Modalitäten, die Folgendes umfassen:

  • Learning Management Systeme für eLearning
  • KI-basierte Tools zur Unterstützung bei L&D-Prozessen für Lernende, Trainer und Administrationsteams
  • Trainergeleitete Schulungen für Kompetenzentwicklung, einschließlich technischer Expertise sowie Soft & Hard Skills

Der klügste Weg nach vorne ist nicht die Wahl zwischen KI, eLearning oder den besten Trainern.

Stattdessen liegt die beste Strategie für moderne Unternehmensschulungsprogramme und Kompetenzentwicklung in der Verwendung verschiedener Lernformate.

Ein Beispiel für Blended Learning 2.0 in der Praxis

Eine umfassende Studie zu Blended Learning in der beruflichen Weiterbildung verdeutlicht, dass ein Blended-Learning-Ansatz für die betriebliche Weiterbildung aufgrund seiner Flexibilität und Skalierbarkeit besonders geeignet ist. Die Studie betont die Notwendigkeit einer präzisen Planung von Blended-Learning-Szenarien, um die inhärenten Mehrwerte der Lernformate optimal zu nutzen.

Mit der Einbindung von KI im L&D-Bereich müssen Schulungsverantwortlicheden den geplanten Einsatzumfang klar definieren.

Es wird erwartet, dass KI für die automatisierte Analyse von Qualifikationslücken, personalisierte Lernempfehlungen und skalierbare digitale Module verwendet wird, wodurch Trainer sich auf Workshops, Coaching-Sitzungen und Programme mit hoher Wirkung konzentrieren können.

Ein Blended-Ansatz 2.0 kann so aussehen:

  • Vor-Programm-Kompetenzdiagnostik mit KI-basierten Modellen
  • Selbstgesteuerte Online-Module, kuratiert von adaptiven Plattformen
  • Live-Trainer-geleitete Sitzungen für kollaborative Projekte, Diskussionen und praxisnahen Übungen
  • Fortlaufendes Mentoring, Feedback und Coaching von Experten, ergänzt durch KI-gestützte Datenanalyse

In diesem neuen Kapitel der Lerntechnologien sehen wir, dass KI L&D-Teams befähigt, effizienter zu arbeiten, indem sie datenintensive Prozesse übernimmt, aber nicht selbst zu einer tatsächlichen Schulungsbereitstellungsmethode wird.

Das ausgereifteste KI-Modell für L&D wird in der Bereitstellung von Schulungsmaterialien für Online-eLearning nur eine begrenzte Rolle spielen und ist noch deutlich davon entfernt, als interaktiver Trainer im Klassenzimmer zu agieren.

Während sie dem Modell „Effektivität und Effizienz“ der Schulungsbereitstellung treu bleiben, werden L&D-Teams konzeptionelle Informationen über Online-Schulungsmethoden bereitstellen, während Kompetenzschulungen und langfristige Talententwicklung (d.h. Upskilling und Reskilling) über trainergeleitete Schulungsmethoden erfolgen.

Die Forschung zum hybriden Lernen zeigt, dass die digitale Transformation unseren Lernalltag immer stärker verändert und hybrides Lernen Teil unserer Zukunft ist – auch in der Weiterbildung.

Roundtable-Aufzeichnung: Das neue Zeitalter des Instructor-Led Training mit Josh Bersin, United Airlines & GE Healthcare

Während KI Arbeit und Lernen neu gestaltet, bleibt Instructor-Led Training (ILT) ein entscheidender Treiber für Kompetenzentwicklung und Agilität. Erfahren Sie, wie globale Führungskräfte ILT neu ausrichten und skalieren – und warum es wichtiger ist als je zuvor.

Wie man ILT in einer KI-Lernwelt perfektioniert

L&D-Anbieter und Schulungsabteilungen sollten noch nicht vollständig auf den KI-Hype-Zug aufspringen.

Die Schulung von neuen Kompetenzen und die Entwicklung von Talenten werden sowohl von Trainingsmanagement-Teams als auch von Trainern deutlich mehr Arbeit erfordern.

  • Klein anfangen
  • Schulungsqualität und persönliche Interaktion priorisieren
  • In Top-Trainer investieren
  • Ethik und Transparenz in den Mittelpunkt stellen

Klein anfangen

Die Durchführung von ILT oder einer beliebigen Präsenzschulungsveranstaltung kann aufgrund der zahlreichen Ressourcen, die für nur eine Kurseinheit erforderlich sind, entmutigend sein.

Aber keine Panik!

Gehen Sie es locker an und gehen Sie Schritt für Schritt vor.

Evaluieren Sie, was Sie benötigen, um nur ein Kompetenzentwicklungsseminar zu realisieren.

Für den Anfang benötigen Sie wahrscheinlich:

  • Einen oder mehrere Trainer
  • Einen Computer
  • Einen Schulungsort
  • Catering (oh ja!)

Stellen Sie sicher, dass Sie die relevanten Ressourcen jeder Kurseinheit auf einer Checkliste festhalten, die Ihnen als Vorlage dient.

Nach einer erfolgreichen Kurseinheit können Sie diese als Modellvorlage für die Planung zukünftiger Sitzungen verwenden.

Schulungsqualität und persönliche Interaktion priorisieren

Es ist keine Überraschung, dass eine Befragung unter deutschen Fach- und Führungskräften ergab, dass zwei Drittel (65%) der Beschäftigten mit der Vielfalt der Lern- und Entwicklungsangebote unzufrieden sind und 58% deren Qualität bemängeln.

So sehr, dass einige Mitarbeiter das Upskilling selbst in die Hand nahmen, indem sie auf eigene Faust andere Schulungsmöglichkeiten fanden.

Wenn moderne Unternehmen sinnvoll in ihre Talente investieren wollen, müssen Kompetenzentwicklungsmaßnahmen, die eine Wirkung zeigen sollen, mehr auf inhaltliche Substanz und weniger auf oberflächliche Inhaltsvermittlung fokussieren.

Was meinen wir damit?

Schulungsprogramm-Manager müssen Lernmaterialien implementieren, die sowohl ansprechend als auch intellektuell anspruchsvoll sind.

Es sollte Lernenden ermöglichen, mit dem Schulungsmaterial zu interagieren, ihre Meinungen zu äußern und ihre Neugier während der Schulung auszuleben.

Darüber hinaus sollten Schulungsverantwortliche offene Diskussionen und den Dialog zwischen Trainer und Lernenden zu einem zentralen Bestandteil der Kompetenzentwicklung machen.

Im Training endet der Austausch nicht bei Vorführungen und dem Beantworten von Fragen.

Er geht weiter mit:

  • Begleitete Anleitung
  • Auf Fehler hinweisen und bessere Alternativen aufzeigen
  • Gruppenteilnahme fördern
  • Komplexe Inhalte verständlich aufbereiten
  • Höfliche und sachliche Gespräche führen, wie Menschen es miteinander tun

Setzen Sie dies in ILT an oberste Stelle, und Ihr nächstes Schulungsseminar wird alles andere als langweilig sein.

In Top-Trainer investieren

Ausbilder sind der Schlüssel zur Weiterbildung der Lernenden und zur Erreichung der Schulungsziele.

Da der gesamte L&D-Prozess stark menschenzentriert ist, ist es nur richtig, dass die besten Trainer die komplexesten und nischenbezogenen Schulungen leiten.

Für die Schulungsverantwortlichen heißt das, zu überlegen, welche Erwartungen sie an die Ausbilder haben.

Bevor Sie einer Kompetenzentwicklungsmaßnahme einen Trainer zuweisen, stellen Sie sicher, dass Sie:

  • Strategische Zielsetzungen für die Trainer festlegen
  • Frühere Schwächen und wiederkehrende Muster analysieren
  • Feedback der Trainer aus früheren Kursen auswerten
  • Schulungsunterlagen strukturiert zusammenstellen und aufbereiten

Schulungsverantwortliche machen die Zusammenarbeit mit Trainer zu einem zentralen Bestandteil einer erfolgreichen Kompetenzentwicklungsstrategie, um sicherzustellen, das mit jeder Schulung die definierten Ziele und Vorgaben erreicht werden.

Lernen Sie mehr: Kompetenzlücken durch Wissenstransfer schließen: Erkenntnisse führender Experten der Lernbranche

Fokus auf Ethik und Transparenz

Transparenz und Integrität werden zu zentralen Grundpfeilern von Präsenzschulungen, insbesondere da Schulungsorganisationen zunehmend auf KI-basierte Werkzeuge zurückgreifen.

Im Gegensatz zu KI-gestützter Software können Trainer ihre Entscheidungsprozesse erklären, die Gründe für die Auswahl von Inhalten darlegen und Fragen offen beantworten, sodass Lernende stets das “Warum” hinter den vermittelten Kompetenzen verstehen.

Schulungsleiter und –teams müssen die Ziele und die Sicherheit der Lernenden in den Mittelpunkt stellen und Programme entwickeln, die professionelle Verantwortung, Fairness und Chancengleichheit wahren und ein vertrauensvolles Lernumfeld schaffen.

Transparente Schulungen und klare ethische Richtlinien werden die Notwendigkeit von Präsenzschulungen für den Kompetenzerwerb weiter stärken – deutlich stärker als passives Online-Lernen oder KI- gestützte Modelle.

Indem die Präsenzschulung Ethik und Transparenz in den Vordergrund stellt, entwickelt es selbstbewusste und gut informierte Lernende und stärkt zugleich die persönliche Entwicklung sowie eine Kultur organisatorischer Integrität.

Die Zukunft der Präsenzschulung

KI verändert das Lernen und die Personalentwicklung grundlegend, da sie leistungsstarke Möglichkeiten bietet, Lerninhalte effizienter bereitzustellen und Schulungen sowohl für Lernende als auch für Trainer einfacher zu gestalten.

Beim Upskillen und der allgemeinen Kompetenzentwicklung reicht KI jedoch allein nicht aus – Präsenzschulung bleibt weiterhin der Grundpfeiler für nachhaltige Talentförderung.

Studien und praktische Erfahrungen zeigen, dass KI beim Erwerb neuer Kompetenzen noch nicht die Tiefe und Wirkung von Präsenzschulung erreicht.

Für L&D-Teams, die Präsenzschulungen leiten, geht es nicht darum, KI abzulehnen, sondern sie bewusst zu nutzen, um die Stärken intelligenter Werkzeuge mit dem unersetzbaren Wert von Präsenzschulungen zu kombinieren.

ILT-Management im Zeitalter der KI vorantreiben

Das Upskilling und Reskilling Ihres Unternehmens erfordert dedizierte und gut geplante trainergeleitete Schulungen.

Aber die Bereitstellung trainergeleiteter Schulungen im großen Maßstab, effizient und effektiv, erfordert mehr als großartige Trainer, es erfordert die richtige Technologie.

Hier kommt das Training Management System (TMS) von Training Orchestra ins Spiel.

Training Orchestra wird von der Fosway Group und Brandon Hall als führender Spezialist für Trainingsmanagementsoftware für ILT-, vILT- und Blended-Learning-Programme anerkannt und hilft Organisationen, Abläufe zu rationalisieren, Kosten zu senken und sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: die Entwicklung berufsrelevanter Kompetenzen.

Warum Training Orchestra?

  • Schnelle und effiziente Planung für Präsenzschulungen (ILT) und Live-Online-Schulungsveranstaltungen (vILT) ohne den Bedarf an Tabellenkalkulationen
  • Tools zur Ressourcenüberwachung und –zuweisung – von der Trainerkoordination bis zu Raum- und Equipment-Reservierungen
  • Integration mit anderen Lernsoftware-Plattformen für den Datenaustausch

Bereit für die nächste Generation des ILT-Managements?

Entdecken Sie, wie Training Orchestra Ihnen bei der skalierbaren Umsetzung von Schulungsprogrammen hilft.

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